nervousdata

03/2018

Anfahrt und Abfahrt

Wer wüsste das. Kann man das mit der anderen Hand festhalten? Sie schiebt die üble Ermahnung, minimal steigt dabei die Zahl der Zeitabschnitte. Sie schaltet den gleichen Ausdruck an, den über die ausschließliche Begeisterung für viele Länder der Welt. Die Tiere erholen sich mehr oder weniger, die ausländischen Journalisten wittern schlaue Eigenverantwortlichkeit – durch den Himmel zerren genauso wie alle, die anderen, die Krause und sein Team so umklammern. „Fail-Forward“ und halt ihn fester! Beim nächsten Treffen in drei Tagen bloß keine Null sein. Sinnhaft gedreht, das leise Gemurmel aufmerksam überprüfen und die erste Konsequenz vom selben Jahr übersehen. Nur für kurze Zeit gibt es Blickkontakt, denn da ist ein schriller Schrei, der alle trifft, etwas Bestimmtes in härtester, widerlichster und schnellster Bariante. Große Bedingtheit erwartet sie – man müsste die eigene Tätigkeit aufgeben können. Etwas, das Jahre zurückliegt, kommt dröhnend daher, donnernd von Süden herauf: das gleiche Suchen, Bewerten und Auslösen, der gleiche Geruch nach verwundeten Intimbereichen.

Nachdem ihr internes Gedächtnis die verlorene Abscheu hinausgezögert hat, mit einer Kunst der dem Wind zugekehrten Seiten, bleibt vielgestaltig und schmelzend die stehengebliebene Zeit. Sie fühlt Empathie und Echtheit beim Erlernen der Control Unit. Zusammengefasst: Das Interaktionsverhalten könnte besser nicht sein. Sie schmiegt sich dran, trotz fortdauernder Zumutungen, die koreanischen Atomwaffen, Programmverbrauch, Verabschiedungen, Sterne. Gehüllt in einen Dunst voll Atemschwere, nicht die des Verlangens, hebt sie den Blick. Das Verlangen könnte sie super pflegen, aber weil es sich zurückgezogen hat und weil in Nuancen von rot polymetallische Vererzungen senkrecht erscheinen, bedankt sich keiner für die Mühe nächtlicher Arbeit – wo auch immer er im Gehirn sich gerade befindet, der finstere Schatten.